MODELLBAUFREUNDE
SAAR / PFALZ
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... unsere Modell-Bau Galerie:
F-5E Tiger II
AFV Club 1:48

Hierbei handelt es sich um den ersten Kit von AFV-Club in der „Aggressor Variante“.
Um daraus eine Schweizer Maschine darzustellen musste einiges an Umbauarbeiten
durchgeführt und diverse Umbausets, sowie der Revellbausatz(04556) verwendet werden.

Die Änderungen zur Schweizer Version beinhalteten neben der Haifischnase von Wolfpack
noch die Radarwarner vorne und hinten am Rumpf, welche vom Revellbausatz
übernommen wurden, sowie den LEX, den flacheren Flügelansätzen am Lufteinlaufbereich.

Zusätzlich wurde noch die Cockpithaube der Aufklärer Variante übernommen, sowie die Bugfahrwerksklappe durch einen Lufteinlauf ergänzt.
Die mittlere Rumpfantenne ist ebenfalls Bestandteil des Revellbausatzes.
Die beiden Blechstöße vor und hinter dieser Antenne waren dann die weniger aufwendigen Umbauarbeiten zum Erreichen einer Schweizer Variante.

Nach einer Grundierung aus Revells Enamel 90 (Silber) habe ich auf Gunze-Sangyo zurückgegriffen.
Da es die Farben der Schweizer Miliz so von Gunze nicht gibt musste wie folgt
gemischt werden:
- Basisfarben FS35237 sowie FS36622
- Der hellere Farbton aus einer 50/50 Mischung
- Der dunklere Ton aus einer 70/30 Mischung

Für diese feinen Übergänge benutzte ich die von mir bewährte Evolution
von Harder&Steenback mit einer 0,15mm Düsen/Nadel-Kombination.

Vor dem Anbringen der Decals kam ein erster Auftrag eines Washings mittels hochverdünnten Braun/Grau Farben zum Einsatz.

Die Decals der Firma Matterhorn Circle wurden mir freundlicherweise,
hier gilt mein Dank besonders dem netten Kontakt zu Robert Schneider,
vor Erscheinen dieser zur Verfügung gestellt.
Die Decals sind von sehr guter Qualität und lassen sich mit den bewährten Weichmachern von Micro Set/Sol ohne Probleme bearbeiten.

Als Basis diente eine Schicht glänzenden Lackes bestehend aus Mr.MetalPrimer,
welcher wiederum auch zum Schutz der Decals diente.

Schaut man sich Bilder, oder gar die originalen F-5 der Schweizer Miliz genauer an,erkennt man hier dezente aber dennoch markante Stellen, welche durch Abnutzung geprägt sind.

Die aufgehellten Bereiche wurden von mir mittels hellgrauer Ölfarbe aufgetragen.
Zum Darstellen der Ölschlieren ist verdünnte Ölfarbe aufgetupft und in Flugrichtung abgewischt worden.
Die restlichen Abnutzungsspuren entstanden im „Post-Shading“ Verfahren.
von Oliver Peissl